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Mit dem 11. September 2001 wurde der Mensch mit den Bildern des Schreckens konfrontiert - Live dabei. Wer dachte, das schlimmste sei damit schon geschehen, irrte. Es kam der 26. Oktober 2002 – das Geiseldrama in Russland – bei dem zahlreiche Geiseln an dem eingesetzten Betäubungsgas erstickten. Weniger schlimm? Und davor, dazwischen, danach? Chile, Guatemala, Nicaragua, Vietnam, Haiti, Argentinien, Peru, Bosnien, Serbien, Afghanistan, Tschetschenien, Deutschland, Polen, Äthiopien, Ruanda, Indien, Korea... Wo nicht? „Was die Augen nicht sehen können, kann das Herz nicht fühlen“, so ein brasilianisches Sprichwort. Wievieler Opfer wird von uns nicht gedacht?
Das Stück sei all den Opfern gewidmet, die nicht zur Primetime im Fernsehen gezeigt werden.
Choreographie: Catharina Gadelha
Tanz: Catharina Gadelha
Musik: Rene Aubry - Plaisirs D´amour sowie Stücke von Bregovic, Dalio und Vivaldi
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